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Selin Baran

Einsatzland: Nicaragua
Einsatz: Unterstützung der Sozialkommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit
SDG: SDG XX –

Die gebürtige Oberösterreicherin, Selin Baran, studiert seit 2015 IBWL an der WU in Wien und befindet sich derzeit am Ende ihres Bachelorstudiums. Damit ist sie wohl mit unter den jüngsten der diesjährigen SDG PraktikantInnen. Ihr Interesse an dem Projekt in Nicaragua begründet sie vor allem auf ihrer Leidenschaft für das Kennenlernen diverser Kulturen und Sprachen. Ihre Freizeit gestaltet Selin mit sportlichen und sozialen Aktivitäten, die sie am liebsten mit ihren Freunden ausübt. Darunter fallen vor allem ihre Hobbies wie das Tanzen, Konzerte besuchen, und je nach Wetterlage das Snowboarden oder Longboarden. An ruhigeren Tagen begnügt sie sich auch gerne mit einer spannenden Lektüre und guter Musik im Park oder im Café.

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
An der Entwicklungsarbeit interessieren mich die verschiedenen Tätigkeiten, die gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und freiwilligen HelferInnen unternommen werden, um die jeweiligen Entwicklungsziele zu erreichen.

Wieso hast du dich für die „Sozialkommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit“ in Nicaragua beworben?
Ich finde die Idee interessant ein Volontariat als Praktikum machen zu können und neben der Alltagserfahrung auch neue Einblicke in den Bereich Sozial- und Öffentlichkeitsarbeit zu bekommen. Der Grund weshalb ich Nicaragua als Einsatzland gewählt habe ist, dass ich bereits Erfahrungen in Südamerika gesammelt habe und jetzt sehr gespannt bin das Land und die Menschen in Zentralamerika näher kennenlernen zu können.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Nein, ich weiß wenig von Nicaragua und deswegen bin auch schon so gespannt was mich alles erwartet. Ich reise generell sehr gerne und versuche auch immer wieder die lokale Mentalität und Kultur so gut wie möglich kennenzulernen. Meine Reiseerfahrungen erstrecken sich von allen möglichen Ländern Europas über Südamerika bis nach Asien.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Ich denke, dass sich jeder ein angenehmes Zusammenleben wünscht und um das zu ermöglichen, ist es notwendig soziale und umweltbelastende Probleme so gut wie möglich zu identifizieren, um zu wissen woran gearbeitet werden muss. Somit kommt man dem Ziel bereits ein Stück näher.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Meine SDGs sind im Bereich der Menschenrechtsverteidigung und dabei stehen vor allem die Indigene Bevölkerung, Bauern, Frauen und junge Menschen im Mittelpunkt, da sie am meisten von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind. Darüber hinaus werden auch Aspekte in Bezug auf Umwelt und Klimawandel adressiert, was gerade mit dem rasant fortschreitenden Klimawandel sehr wichtig ist.

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Alexander Furtner

Einsatzland: Nicaragua
Einsatz: Unterstützung des Wissensmanagementprogramms des Regionalbüros
SDG: SDG 17 – Partnership for the Goals

Alexander Furtner kommt eigentlich aus Niederösterreich, ist aber seit fast zehn Jahren Wahlwiener. Er studiert Internationale Entwicklung an der Uni Wien und Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Über das Praktikum in Nicaragua, will er Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sammeln und seine Kenntnisse über Lateinamerika vertiefen.

 

 

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungsarbeit?
Mich interessiert an der Entwicklungszusammenarbeit vor allem die Art der Zusammenarbeit, also die reale Ausprägung des SDG 17 „Partnership for the Goals“. Nur mit einer wahren weltweiten Partnerschaft können die viel zu lang bestehenden globalen Ungleichheiten beseitigt werden.

Warum hast du dich für die Stelle “Unterstützung des Wissensmanagementprogramms des Regionalbüros” in Nicaragua gemeldet?
Ich habe mich für die Stelle im Wissensmanagementprogramm in Nicaragua beworben, weil das Teilen von Erfahrungen und das voneinander Lernen ein essenzieller Faktor für eine gut und nachhaltig funktionierende Entwicklungszusammenarbeit ist.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Nicaragua kenne ich per se noch nicht. Ich war aber schon mehrere Monate in Lateinamerika unterwegs. Mich fasziniert die reichhaltige Geschichte, die facettenreiche Natur und die Vielfalt an unterschiedlichen Menschen. Ich denke gerade Nicaragua hat hier viel zu bieten.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Ich denke die SDGs sollten allen Menschen wichtig sein. Sie sind der Beweis, dass es auf globaler Ebene, zumindest konzeptuell, doch möglich ist gemeinsam einen Plan für eine gute Zukunft für alle zu schmieden. Wenn wir es nicht schaffen an einem Strang zu ziehen, können wir globale Herausforderungen nicht meistern.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Mein Einsatz dreht sich speziell um das SDG Ziel 17 „Partnership for the Goals“. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe, einerseits zwischen globaler Peripherie und Zentrum, andererseits auch von der lokalen bis zur globalen Ebene, sehe ich als Grundvoraussetzung, um die anderen 16 Ziele zu erreichen.

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Moritz Compérat

Einsatzland: Papua Neuguinea
Einsatz: Unterstützung für das Projektbüro bei Infrastrukturmaßnahmen
SDG: SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

Der gebürtige Franzose ist 2014 nach Wien gezogen um auf der TU Wien Architektur zu studieren. Nebst multipler Praktikumserfahrungen, hat er schon an mehreren Wettbewerben teilgenommen. In seiner Freizeit ist er am liebsten in den Bergen und ein begeisterter Zeichner.

 

 

 

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungsarbeit?
Ich habe schon mehrere Praktika in verschiedenen Architekturbüros absolviert, und bin nach einiger Zeit darauf gekommen, dass ich auf jeden Fall als Architekt arbeiten will, nur nicht in der aktuellen Markt- und Arbeitskonstellation. Das hat vor allem den Grund, dass sich die Bauwirtschaft aktuell nicht stark genug mit Fragen der Nachhaltigkeit befasst, und der Wirtschaftliche Faktor alle anderen verdrängt. So hat sich bei mir die Idee langsam stark gemacht, mein Wissen in anderen Spaten zu nutzen in denen ich das Gefühl hab eine direktere Einwirkung zu haben und eine Veränderung herbeizurufen. Mich interessiert bei der Entwicklungszusammenarbeit hauptsächlich die Idee vor Ort, in direkter Verbindung mit anderen Menschen, an konkreten Lösungen zu aktuellen Problemen zu arbeiten.

Warum hast du dich für die Stelle „Unterstützung bei Infrastrukturmaßnahmen der Diözese Daru-Kiunga“ in Papua-Neuguinea gemeldet?
Diese Praktikumsstelle war die einzige die für mich aufgrund dessen was ich studiere in Frage kam. Ich hätte bei einer anderen Praktikumsstelle natürlich auch einen Beitrag leisten können, doch hätte dieser sehr wenig mit meinem Studium zu tun gehabt, was eigentlich auch gegen die Idee des SDG-Internship Programms gegangen wäre. Bei dieser Stelle geht es um die Unterstützung bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen sowie bei der Entwicklung von alternativen Plänen für Gebäudetypen. Da fühle ich mich auf jeden Fall nützlich.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Ich kenne Papua-Neuguinea, und eigentlich den ganzen Südpazifischen Raum, überhaupt nicht. Das ist natürlich auch ein Anreiz dieses Praktikum zu machen, da ich nicht denke, dass ich so schnell nach Papua-Neuguinea gekommen wäre. Ich bin eigentlich schon viel gereist, sei es in Europa, Asien oder Afrika, aber nie habe ich mich drei Monate in einem fremden Land aufgehalten. Es wird sehr spannend über längere Zeit in eine fremde Kultur einzutauchen und ganz anders in den Alltag eingebunden zu sein als ich als Tourist wäre.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Die SDGs sind wichtig, weil sie eine gewisse Verbindung zwischen mehrere Thematiken die in der Entwicklungszusammenarbeit schon länger bestehen. Ihre vage Formulierung ist gleichzeitig der größte Vorteil und der größte Kritikpunkt. Einerseits ermöglicht diese Formulierung extrem viele Projekte und Ideen als SDG-freundlich zu definieren, andererseits wird dadurch keine klare Richtung gegeben. Ich sehe sie mehr als ein Zeichen der internationalen Anerkennung für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung. Sie zeigen, dass sich langsam die Mentalitäten ändern. Die Frage ist natürlich ob es nicht zu langsam ist.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Bei meinem Einsatz wird das neunte SDG adressiert: „Industrie, Innovation und Infrastruktur“. Das passt natürlich perfekt zu der Praktikumsbeschreibung die den Einsatz als Unterstützung bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen sowie bei der Entwicklung von alternativen Plänen für Gebäudetypen der Diözese Daru-Kiunga beschreibt. Es passt auch sehr gut zu meinem Studiengang und den auf der TU Wien erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten. Mal sehen was dann vor Ort erwünscht ist!

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Porträtfoto Vera Mayr

Vera Mayr

Porträtfoto Vera MayrEinsatzland: Kenia
Einsatz: Supporting Mukuru Promotion Centre in the areas of Community Sensitisation and Research
SDG: SDG 1 – No Poverty

Vera Mayr ist vielfach interessiert und gibt sich nicht gern mit einseitigen Ansichten zufrieden. Vielleicht auch deswegen studierte sie bereits an mehreren Universitäten. Über die WU kam sie zur BOKU, wo sie nun ihren Master in Umwelt- und Bioressourcenmanagement absolviert. Der Besuch bestimmter Wahlfächer vertiefte schließlich ihr Interesse für die Entwicklungszusammenarbeit.

 

 

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Wer sieht was als Entwicklung? Gemeinsames Ziel sollte eine würdiges, selbstbestimmtes Leben für jeden Menschen sein. Mich interessiert, was die vielen Seiten der Zusammenarbeit denken.

Wieso hast du dich für die Stelle „Supporting Mukuru Promotion Centre in the areas of Community Sensitisation and Research“ in Kenia beworben?
Die Kombination beider Tätigkeiten- Hygienesensibilisierung bei jungen Menschen und Forschung an heimischen Pflanzen- in einem Internship gefällt mir sehr. Junge Menschen sind die Zukunft! Und mit der zweiten Komponente kann ich mein Masterstudium auch ins Spiel bringen.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Ich war noch nie in Kenia, wollte aber immer schon in ein ostafrikanisches Land. Meine bisherigen Reiseerfahrungen haben mich auf dem afrikanischen Kontinent nur nach Südafrika und Lesotho geführt, in „Eurasien“ habe Teile von Russland, China und Sri Lanka bereist.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Die SDGs sind Ziele um eine Welt zu erreichen, wie sie eigentlich sein sollte. Diese wurde nicht einigen Ländern von anderen aufoktroyiert, sondern im Jahr 2015 einigten sich alle UN Mitgliedsstaaten eine globale Partnerschaft einzugehen, um die gemeinsam erarbeiteten SDGs umzusetzen.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
SDG 1: No poverty.

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Porträtfoto Ulrich Weber

Auf SDG Einsatz in Kenia: Ulrich Weber

Porträtfoto Ulrich Weber

Einsatzland: Kenia
Einsatz: Supporting Mukuru Promotion Centre in the areas of Physical Education and Behavioural Change Communication
SDG: SDG 4 – Quality Education

Ulrich studiert Internationale Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien und arbeitet schon seit einiger Zeit bei der Kindernothilfe Österreich. Neben Uni und Arbeit betätigt er sich freiwillig im Umweltreferat der ÖH WU. In seiner Freizeit kocht er sehr gerne, trifft Freunde und verbringt möglichst viel Zeit an der frischen Luft.

 

 

Wieso hast du dich für die Stelle “Supporting Mukuru Promotion Centre in the areas of Physical Education and Behavioural Change Communication” in Kenia beworben?
Ich bin der Meinung, dass Bildung einer der wichtigsten Hebel ist, um Armut, Hunger und Ungleichheiten auf lange Frist zu verringern. Darüber hinaus bereitet mir die Arbeit mit Kindern viel Freude.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Nein, mir ist der gesamte Kontinent Afrika noch unbekannt. Bisher durfte ich einige Länder in Europa, Nord- und Zentralamerika und Zentralasien bereisen. Vor allem in Russland habe ich viel Zeit verbracht.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Durch die Unterzeichnung der Agenda 2030 im September 2015 verpflichteten sich alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen dazu, nachhaltige Entwicklung auf nationaler, regionaler und globaler Ebene umzusetzen. In meinen Augen ein sehr wichtiger Schritt vorwärts.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
In meinem Einsatz wird SDG 4 (Quality Education) direkt adressiert, welches in weiterer Folge vor allem SDG 1 (No Poverty) und SDG 10 (Reduced Inequalities) positiv beeinflusst.

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Porträtfoto Cornelia Faunie

SDG Intern in Uganda: Cornelia Faunie

Porträtfoto Cornelia FaunieEinsatzland: Uganda
Einsatz: Supporting the HORIZONT3000 Policy Dialogue East Africa Project
SDG: SDG 10 – Reduced Inequalities

Die gebürtige Wienerin studiert Wirtschaftsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Arbeiten in einem internationalen Umfeld bereitet ihr besonders viel Freude und sie hat bereits wertvolle Erfahrungen über Praktika in einer internationalen Wirtschaftskanzlei und beim Außenwirtschaftscenter der Wirtschaftskammer in Malaysia gesammelt. Neben ihren Studium engagiert sich Cornelia beim Verein „Sale für Alle – Das offene Kinder- und Jugendzentrum“.

 

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Mich interessiert besonders die Verlinkung von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit. Für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem, das dem Menschen dient und die Umwelt erhält, braucht es Perspektiven aus der Wirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit und umgekehrt. Ich möchte durch das Praktikum gerne mehr über die Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit erfahren.

Wieso hast du dich für das Praktikum bei „ HORIZONT3000 Policy Dialogue East Africa“ in Uganda beworben?

Bei diesem Projekt spielen Vernetzungsarbeit und Wissensaustausch eine wesentliche Rolle. Durch das Praktikum möchte ich einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsweisen und Strategien der beteiligten Organisationen bekommen und mehr über die Herausforderungen erfahren, vor denen diese Organisationen täglich stehen.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Ich war noch nie in Uganda, freue mich aber schon sehr darauf das Land und seine Geschichte besser kennenzulernen. Nach der Matura absolvierte ich einen mehrmonatigen Freiwilligeneinsatz in Lesotho mit der Organisation VOLONTARIAT bewegt.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Weil es darum geht unsere Zukunft im globalen Kontext mitzugestalten. Das geht nur mit gemeinsamen Zielen. Die SDGs sind diese Ziele.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Durch das Projekt „HORIZONT3000 Policy Dialogue East Africa“ wird das SDG 10 – „Reduced Inequalities“ adressiert.

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HORIZONT3000 und WKÖ ermöglichen SDG-Praktika in Afrika

„Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, Armut zu beseitigen, und gleichzeitig vielleicht die letzte Generation, die noch die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“ Agenda2030

17 Studierende der WU, TU, BOKU und UNI Wien absolvierten erfolgreich den Vorbereitungskurs für ein ganz besonderes Praktikum. Im Rahmen des SDG-Internship-Programme werden sie drei Monate in Afrika, Asien und Zentralamerika verbringen. Sie unterstützen dort Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und sammeln dabei wertvolle Erfahrung für die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs).

„Diese Erfahrungen können für den weiteren Berufsweg sehr wertvoll sein“, sagt Nella Hengstler, Regionalmanagerin Afrika/Nahost der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, WKÖ, „denn viele Unternehmen suchen Fachkräfte mit Arbeitserfahrung in Entwicklungsländern im Nachhaltigkeitskontext“.  Im Rahmen ihrer Initiative go international unterstützt die österreichische Wirtschaftskammer daher das „SDG-Internship-Programme“ in Afrika, wohin 12 der 17 PraktikantInnen auf Einsatz gehen.

Zahlreiche Studien belegen den steigenden Bedarf nach Fachkräften im Nachhaltigkeitsbereich. Laut Statistik Austria steigt die Zahl der green jobs beispielsweise doppelt so stark wie die Zahl der Jobs insgesamt. 2016 wurden bereits 183.000 Beschäftigte im „grünen Bereich“ gezählt. Erwin Eder, Geschäftsführer von HORIZONT3000, ist überzeugt, dass dies erst der Anfang einer transformativen Entwicklung ist, die bis 2030 enorm Fahrt aufnehmen wird und dass die Nachfrage nach Fachkräften mit umfassenden Nachhaltigkeits-Kompetenzen stark steigen wird. Genau da setzt das SDG-Internship-Programme an. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der UNI Wien und eines einwöchigen Intensivkurses werden die PraktikantInnen auf die komplexen Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung in den Einsatzländern vorbereitet.

Ermöglicht wird das Programm durch eine Förderung der Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sowie Beiträgen von WKÖ, Wiener Städtische, Fairtrade, Palfinger und Oikocredit.

 

Hintergrundinfos:

Die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs)

Mit den Sustainable Development Goals (SDGs) hat die UNO 2015 einen Masterplan für nachhaltige Entwicklung festgelegt. Die Umsetzung der Ziele ermöglicht eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der ökologischen Grenzen. Durch die Umsetzung werden die Ursachen von Armut auf der Welt drastisch reduziert und menschenwürdige Lebensbedingungen auf der ganzen Welt sichergestellt. Auch Österreich hat sich verpflichtet, die SDGs bis 2030 umzusetzen. Doch die neue Entwicklungsagenda ist anspruchsvoll und bisher nur wenig in der Bevölkerung bekannt.

HORIZONT3000

HORIZONT3000 ist eine der größten und renommiertesten Organisationen in der nichtstaatlichen österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und unterstützt benachteiligte Menschen im Globalen Süden in ihrer nachhaltigen Entwicklung. Beauftragt von katholischen Basisorganisationen und unterstützt durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit führt HORIZONT3000 jährlich mehr als 80 Finanzierungsprojekte durch. Darüber hinaus ist die Organisation der einzige österreichische Personalentsender nach dem Entwicklungshelfergesetz. Zur Zeit befinden sich knapp 50 Fachkräfte im Einsatz.

 

Foto (HORIZONT3000):

Personen von links nach rechts, in Klammer die Einsatzländerkürzel: Cornelia Faunie (macht Praktikum in UGA), Moritz Compérat (PNG), Meike Blencke (UGA), Marlit Schardt (UGA), Alice Uhl (UGA), Vera Mayr (KEN), Riccarda Sutter (NIC), Christine Katharina Schmitz (KEN), Teresa Engelhart (UGA), Selin Baran (NIC), Philipp Schaubmayr (UGA), Alexander Furtner (NIC), Nella Hengstler – Wirtschaftskammer Österreich, Ulrich Weber (KEN), Roman Benesch – Wiener Städtische, Anna-Lena Eder – HORIZONT3000, Greta Dobretsberger (SEN), Lukas Kamleithner (SEN), Vanessa Scheungraber (UGA). Nicht im Bild: Sina Aping (KEN)

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Entwicklungszusammenarbeit hautnah erleben!

Wiener Universitäten und HORIZONT3000 starten innovatives Praktikumsprogramm zur Förderung der nachhaltigen Entwicklungsziele

Im Sommer 2019 haben Studierende der WU, TU, BOKU und des Instituts für Internationale Entwicklung an der UNI Wien erstmals die Chance Herausforderungen bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) im Rahmen konkreter EZA-Projekte kennen zu lernen. Organisiert werden die Praktikumseinsätze von der NGO HORIZONT3000, die dabei auf ihre langjährige Erfahrung in der Entsendung von Fachpersonal zurückgreifen kann. Finanziert wird das Programm durch die Austrian Development Agency, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, und Unternehmen.

Im Bild von links nach rechts: Lisa Maria Schmidtberger (BOKU), Georg Keri (ADA), Erwin Eder (HORIZONT3000), Roman Benesch (Wiener Städtische), Edith Littich (WU), Alois Holzer (Wiener Städtische), Stefanie Mackerle-Bixa (WU)

 

16 Einsätze in Kenia, Uganda, Mosambik Nicaragua, Papua Neuguinea und im Senegal sind im ersten Jahr geplant. Für Reise- und Aufenthaltskosten erhalten die Studierenden einen Zuschuss von 900 bis 1.300,- Euro. Im Gegenzug verpflichten sie sich, ihre Arbeitskraft vor Ort drei Monate lang ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. Mehr als um die konkrete Unterstützung vor Ort geht es den InitiatorInnen aber um Austausch und Lernerfahrungen. Edith Littich, Vizerektorin der WU, erklärt die Stoßrichtung des Programmes: „Das SDG Internship Programme fördert die Entwicklung der Studierenden zu verantwortungsvoll handelnden, kritisch denkenden und reflektierten Führungskräften von morgen, die sich als Teil unserer globalen Gesellschaft begreifen und über den Tellerrand blicken.“

Das Programm stößt bei den Studierenden auf großes Interesse, wie mehr als 1.000 Website-Zugriffe im Monat auf www.sdg-internship-programme.at, rund 150 TeilnehmerInnen der Informations-veranstaltungen und 70 Bewerbungen zeigen.
Großen Wert legen die Universitäten und HORIZONT3000 auf eine gute Vorbereitung der Studierenden. Das Institut für Internationale Entwicklung an der UNI Wien bietet für die teilnehmenden PraktikantInnen eine eigene Lehrveranstaltung an: „Internship & Volunteering im Entwicklungskontext: beobachten, reflektieren, mitgestalten? Eine kritische Auseinandersetzung“. Zudem absolvieren die PraktikantInnen einen einwöchigen Vorbereitungskurs, der sie mit den Gegebenheiten vor Ort vertaut macht und praktisches Wissen zum Einsatz vermittelt.

Erwin Eder, Geschäftsführer von HORIZONT3000: „Besonders stolz sind wir auf die gelungene Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand, Universitäten, NGOs und Wirtschaftsbetrieben im Rahmen des Programmes. So leistet die Wiener Städtische als Premium Partner nicht nur einen finanziellen Beitrag, sondern auch einen Input über Sicherheit und Versicherung im Vorbereitungskurs.“

Ziel ist es, dass die Studierenden nach ihrer Rückkehr zu SDG-BotschafterInnen in Österreich werden und einen Beitrag zu solidarischem Handeln und zur Bekanntmachung der nachhaltigen Entwicklungsziele leisten.

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SDG-Internship-Programme: Erfolgreiche Info-Events und 5 neue Praktika-Stellen

Die Info-Veranstaltungen auf den vier Wiener Universitäten sind erfolgreich über die Bühne gegangen. Als Nächstes stehen die Deadlines für Bewerbungen an: Auf WU und IE ist läuft die Bewerbungsfrist bis 6. Jänner, auf BOKU und TU bis 14. Jänner 2019.

 

Das SDG-Internship-Programme ist ein innovatives Praktikumsangebot für Studierende der vier Wiener Unis BOKU, TU, WU und Universität Wien (Internationale Entwicklung). Es bietet Studierenden die Möglichkeit in ausgewählten Projekten Entwicklungszusammenarbeit kennen zu lernen, sich mit den nachhaltigen Entwicklungszielen der UN (SDGs) auseinanderzusetzen und selbst einen kleinen Beitrag zu leisten. Die ersten 16 Einsätze sind für Sommer 2019 geplant.

Breite Allianz ermöglicht Projektstart

Ermöglicht wird das SDG-Internship-Programme durch eine breite Zusammenarbeit von Universitäten, Nichtregierungsorganisationen, die Austrian Development Agency (ADA) und Wirtschaftspartner. Neben der öffentlichen Finanzierung durch die OEZA (ADA) leisten die Wiener Städtische, Oikocredit, Allface und Fairtrade wichtige Beiträge zur Finanzierung. Die Bewerbung, Beratung und wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Universitäten, die Vorbereitung und Umsetzung der Praktikumseinsätze und die Vor-Ort-Begleitung übernimmt HORIZONT3000. 

5 neue Praktikumsstellen online

Diese Woche wurden noch einmal 5 Einsatzstellen in Kenia und Uganda auf der Projektwebsite www.sdg-internship-programme.at veröffentlicht. Die Studierenden können somit aus 19 Einsatzstellen in Kenia, Uganda, Senegal, Mosambik, Papua-Neuguinea und Nicaragua ihr Praktikum wählen. Die Studierenden erhalten aus dem Programm bis zu € 1.300,- Unterstützung und ein kostenloses Versicherungspaket für ihren Einsatz. Außerdem finanziert das Programm einen einwöchigen Vorbereitungskurs und die Begleitung vor Ort. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden im jeweiligen Projekt 3 Monate lang ehrenamtlich mitzuarbeiten und nach dem Einsatz in Österreich als SDG-Botschafter aktiv zu werden.

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13.12.2018 TU Infoveranstaltung

Infoveranstaltung SDG Internship Programme

Do, 13.12.2018, 12:00-13:30

TU Wien

Hörsaal 7 Schütte Lihotzky

Karlsplatz 13, Stiege 7, Erdgeschoß

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