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Lukas Kamleithner

Einsatzland: Senegal
Einsatz: Unterstützung Wissensmanagement Senegal (P07)

SDG: SDG 2 – Zero Hunger

 

Lukas Kamleithner ist Student an der Wirtschaftsuniversität Wien und absolviert dort aktuell das Masterprogramm SEEP (Socio-Ecological Economics and Policy). Vergangenes Jahr konnte er im Rahmen seines Zivildienst im Bereich Kinder- und Jugendarbeit in Kamerun erstmals Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent sammeln. Persönliche Interessen umfassen neben dem Sport, hier vor allem Rugby und Langstreckenlauf, auch klassische Musik und das Lesen von Kriminalliteratur.

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?

Die Betonung auf dem Aspekt der Kooperation. Zusammenarbeit geschieht für mich auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt für die Kultur, Herkunft und Lebensweise des jeweils anderen. Lösungen, die von oben herab implementiert werden laufen in Gefahr am eigentlichen Problem vorbei zu operieren. Aus diesem Grund gilt mein großes Interesse dem Versuch zu verstehen, wie gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung und den Partnerorganisationen effektive Lösungen erarbeitet werde können, um eine erfolgreiche Entwicklung zu ermöglichen.

Wieso hast du dich für das Projekt Symbiose im Senegal beworben?

Ich habe mich für das Projekt Symbiose entschieden, da es zahlreiche Thematiken vereint mit den ich mich im vergangenen Jahr beschäftigt habe. Dazu zählen die Stärkung regionaler dörflicher Strukturen, um die Resilienz der Bevölkerung zu erhöhen sowie der explizite Fokus gemeinsam Bedürfnisse zu lokalisieren und Lösungen zu erarbeiten. Meine zentralen Aufgaben werden die Unterstützung des Wissensmanagement sowie der Öffentlichkeitsarbeit der Organisation sein. Themen über die ich in der Theorie gut informiert bin, praktische Erfahrung aber noch Mangelware ist.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?

Es wird mein erster Aufenthalt im Senegal sein. Ich freue mich eine neue gänzlich neue Kultur kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und neues Essen zu probieren. Nach einem einjährigen Aufenthalt im Süden Kameruns, bin ich gespannt einen anderen Teil dieses reichhaltigen und faszinierenden Kontinents zu erleben.

Warum sind dir die SDG’s wichtig?

Die Sustainable Development Goals setzen einen sehr umfassenden Rahmen und inkludieren eine Vielzahl an Zielen, die nachhaltig eine positive Entwicklung motivieren sollen. In einer Zeit in der uns der Klimawandel vor neue Herausforderungen stellt und generationenumspannende Probleme wie Hunger, Armut und Gewalt weiterbestehen, sehe ich die zentrale Bedeutung der SDG’s darin, dass sie diese Thematiken in ihre Einzelteile zerlegen, um die Übersicht nicht zu verlieren und bessere Lösungsansätze zu ermöglichen. Staatliche und wirtschaftliche Akteure werden dabei ebenso in die Pflicht genommen wie die Zivilgesellschaft.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?

Zentrales SDG des Projekts Symbiose in Nioro du Rip, Senegal, ist Nummer 15 ‘Life on Land‘. Ziel dieses SDG’s ist es, Probleme wie den abnehmenden Waldbestand, die Ausbreitung der Wüstengebiete und den Verlust der Biodiversität aufzuhalten und dadurch gleichzeitig nachhaltiges Leben in ruralen Gebieten zu ermöglichen. Weitere SDG’s die Symbiose adressiert sind die Ziele 2 (Eliminierung des Hungers durch reichhaltige und ausreichende Ernährung), 5 (Gendergerechtigkeit durch gezielte Ausbildung von Frauen und deren Einbindung in Entscheidungsprozesse) und 13 (Adaptation an den Klimawandel durch die Aussaat neuer Pflanzenarten und Verwendung neuer Techniken).

 

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Marlit Schardt

Einsatzland: Uganda
Einsatz: Supporting Kawempe Home Care in the Areas of Internal and External Communication (P12)

SDG: SDG 3 – Good Health and Well – being

Marlit hat Psychologie im Bachelor an der Humboldt – Universität Berlin studiert und studiert aktuell Psychologie sowie Internationale Entwicklung im Master an der Universität Wien. Diese Kombination vertiefte Ihr Interesse für eine Arbeit im Sozial – und Gesundheitsbereich mit internationalem Fokus.

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?

Entwicklung muss, denke ich, neu gedacht werden. Dabei können alle voneinander und miteinander lernen. Deswegen bin ich an einer Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklungen auf Augenhöhe interessiert.

 

Wieso hast du dich für die Stelle „Supporting Kawempe Home Care (KHC) in the Areas of Internal and External Communication (P12)“ beworben?

Ich habe mich für diese Stelle beworben, da ich bereits Erfahrungen im Sozial – und Gesundheitsbereich mitbringe und diese gerne ausbauen würde. Bei Kawempe Home Care (KHC) arbeite ich im Bereich Monitoring & Evaluation. Entwicklung bedeutet für mich besonders nachhaltige Veränderung – etwas das, denke ich, besonders in guten Evaluationsprozessen festgehalten werden kann. An meiner praktischen Arbeit hier fasziniert mich besonders die Schnittstelle zwischen Organisationsentwicklung und direktem Kontakt mit der Zielgruppe der Gesundheitseinrichtung.

 

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?

Das Land und die Region kenne ich noch nicht. Bisher habe ich in den USA und der Türkei gelebt und demensprechend auch die umliegenden Regionen besucht.

 

Warum sind dir die SDGs wichtig?

Eine Welt, in der wir als Menschen gesund und ökologisch nachhaltig leben, bedarf nicht nur Veränderungen im sogenannten globalen Süden, sondern auch in Industrienationen. Ich finde es gut und wichtig, dass die SDGs eine holistische Veränderung ansprechen, die alle Länder dieser Welt betrifft. Dementsprechend freue ich mich schon darauf, nach meinem Internship in Uganda meine Erfahrungen in Österreich teilen zu dürfen.

 

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?

Goal 3: Good Health and Well – being

 

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Alice Uhl

Einsatzland: Uganda
Einsatz: Supporting the Women’s Network (UWONET) in the area of External and Internal Communication, UGANDA (P23)

SDG: SDG 5 – Gender Equaliy

 

Alice ist 22 Jahre alt und hat dieses Semester ihren Bachelor in Volkswirtschaft an der WU Wien abgeschlossen. Nächstes Semester beginnt sie den Master in „Socio-ecological Economics and Policy“ ebenfalls an der WU. In ihrer Freizeit ist sie am liebsten draußen in der Natur mit Tieren, egal ob Hund oder Pferd. Ihr Interesse an Entwicklungszusammenarbeit entstand bereits in jungen Jahren. Für das SDG Internship beschäftigt sie sich mit Gender Equality in Uganda.

Was interessiert dich speziell an Entwicklungszusammenarbeit?

Jede/r soll die gleichen Chancen haben, egal wo jemand geboren wurde, welches Geschlecht man hat, aus welcher Familie man kommt oder welche sexuelle Orientierung man hat. Ein faires Zusammenleben ist mir ein besonderes Anliegen. Ich möchte nicht auf Kosten von anderen Leben. Leider habe ich das Gefühl, dass unser Wohlstand auf Kosten des globalen Südens geht.  Ich finde es jedoch auch wichtig, dass Entwicklungszusammenarbeit nicht als „Charity“ verstanden wird und wir unsere europäischen Werte und Lebensweise auf andere überwälzen. Wir müssen andere Lebensweisen akzeptieren!

Wieso hast du dich für die Organisation FOWODE in Uganda beworben?

Ich interessiere mich schon lange für die Emanzipation von Frauen und habe mich bereits in Wien mit diesem Thema intensiv beschäftigt. So habe ich unter anderem Seminare gehalten, Podiumsdiskussionen veranstaltet und Aktionen geplant, die sich mit Genderfragen beschäftigen. Eine weitere wichtige Station in meinem Leben war meine Arbeit in der Entwicklungsbank. Ich habe mich dort erstmals mit Entwicklungszusammenarbeit in der Praxis beschäftigt. Für mich war die Bewerbung bei FOWODE der nächste logische Schritt um diese zwei Bereiche miteinander zu verknüpfen.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?

Uganda kenne ich bis jetzt nur von meinen Google-Recherchen und den Vorbereitungskursen. Ich habe zwar bereits exotische Reiseziele wie etwa Palästina, Vietnam oder Kuba kennengelernt in Ostafrika war ich jedoch noch nicht. Umso mehr freue ich mich auf die drei Monate in Uganda und die neuen Erfahrungen!

Warum sind dir die SDG’s wichtig?

Durch die SDGs werden erstmals Ziele genannt die alle Länder gleichermaßen betreffen und das ist auch gut so! Die SDGs verbinden soziale, ökonomische und ökologische Ziele. Sie setzen einen Grundsatz für Nachhaltigkeit in mehreren Dimensionen. Wir alle sind für eine nachhaltige Entwicklung ausschalgebend und nur zusammen können wir die SDGs erreichen.    

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?

Die Arbeit bei meinem Praktikum adressiert direkt SDG 5 – Gender Equaliy.

 

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Riccarda Sutter

Einsatzland: Nicaragua
Einsatz: Unterstützung des Regionalbüros von HORIZONT3000 im Bereich Projektmonitoring
SDG: SDG 10 – Reduced Inequalities

Riccarda lässt sich leicht für Dinge begeistern, die Umwelt hat es ihr jedoch besonders angetan. Dementsprechend hat sie auch ihre Studien ausgesucht: zuerst Umwelt- und Bioressourcenmanagement auf der BOKU und dann Socio-Ecological Economics an der WU. So ist sie vor kurzem in der Umweltpädagogik gelandet und darf jetzt ihren Horizont in Nicaragua erweitern.

 

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Besonders interessant an der Entwicklungszusammenarbeit finde ich, dass sie Einblicke in Lebenswelten gibt, die relativ weit weg von der eigenen Realität sind. Außerdem bin ich nach viel theoretischem Diskurs gespannt wie verschiedene Projekte in der Praxis umgesetzt werden.

Wieso hast du dich für die Stelle  zur Unterstützung des Regionalbüros von HORIZONT3000 im Bereich Projektmonitoring in Nicaragua beworben?
Ich habe ich mich für die Stelle entschieden, weil ich einerseits die Möglichkeit habe zu sehen wie eine Organisation wie HORIZONT3000 vor Ort arbeitet, andererseits aber auch einen Überblick bekomme über die verschiedenen Partner-Projekte und -Organisationen.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Ich kenne Nicaragua bisher nur aus Erzählungen und der Literatur. In Mittelamerika war ich noch nicht, nach der Schule war ich für ein paar Monate in Ecuador. Während des Studiums habe ich probiert möglichst viele Reisen unterzubringen, was nicht nur eine finanzielle, sondern immer auch eine umweltpolitische Überlegung war bzw. immer noch ist.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Ich finde es ein gutes Zeichen, dass Nachhaltigkeit in aller Munde ist und auch bereits im Titel der SDGs verankert ist. Für mich steht dahinter die Hoffnung, dass Themen wie soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz global als relevant angesehen werden.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Reduced Inequalities, also SDG 10 wird bei meinem Praktikumseinsatz adressiert. Das ist für mich eines der SDGs, bei dem es weltweit noch Handlungsbedarf gibt – auf unterschiedlichen Ebenen wie ich meine. Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Erfahrungen ich dann aus dem Bereich mit nach Österreich bringe.

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Sina Aping

Einsatzland: Kenia
Einsatz: Supporting HAART in Project Management and Communication
SDG: SDG 8 – Decent Work and Economic Growth

Sina Aping studiert im Master Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Bereits in ihrem Bachelor der Kultur- und Sozialanthropologie legte sie einen Schwerpunkt auf Entwicklungszusammenarbeit. Mehrere Auslandsaufenthalte sowie ein eigenständig organisiertes Auslandspraktikum in Barranquilla, Kolumbien prägen ihre Laufbahn. Im Rahmen des Studiums setzt sie sich vor allem mit Themen sozialer Ungleichheit mit Fokus auf kritischer Migrations- und Rassismusforschung sowie intersektionalen Ansätzen auseinander.

 

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Die Möglichkeiten der EZA u.a. als Instrument zur Bekämpfung sozialer Ungleichheiten auf internationaler Ebene zu dienen, brachte mich zum Studium der Internationalen Entwicklung. Den Dialog zwischen Akteur*innen verschiedener Ebenen des globalen Nordens und Südens, insbesondere die Beziehungen zwischen sogenannten Gebern und „Entwicklungs“ländern bzw. Institutionen und NGOs, erachte ich als zentrale und wichtige Herausforderung unserer Zeit. Den kritischen Zugang, der mir während des Studiums vermittelt wurde, sehe ich dabei als sehr nützlich an.

Wieso hast du dich für die Stelle „Supporting HAART in Project Management and Communication“ in Land Kenia beworben?
Das HAART Projekt in Nairobi, Kenia, hat mich auf Anhieb angesprochen. Die Projektziele, moderne Sklaverei in Ostafrika zu bekämpfen und ein Bewusstsein gegenüber Menschenhandel zu schaffen, erscheinen mir höchst relevant. Ich bin sehr interessiert daran, mich näher damit zu beschäftigen und in die Arbeit einzubringen. Da ich mich in meinem Studium u.a. mit Migrationsfragen beschäftige und auch unter Berücksichtigung der fortwährenden Aktualität dieser Themen mit vermehrtem Fokus auf den afrikanischen Kontinent, bin ich sehr daran interessiert, praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Bisher habe ich keinerlei eigene Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent gemacht und bin deshalb sehr gespannt und freue mich auf meinen Aufenthalt in Nairobi. Vor ein paar Jahren habe ich eher den südamerikanischen Kontinent, vor allem 3 Monate Praktikum in Kolumbien und Teile Asiens bereist.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung könnten meiner Meinung nach als nützliches politisches Instrument dienen, um unsere gemeinsame Welt ein Stück verändern zu können. Bei meinem Praktikum, bei VENRO (Dachverband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe), habe ich im „Projekt 2030“ mitgearbeitet. Das Projekt befasst sich mit der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) durch NGOs und der deutschen Regierung. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es mehr bedarf, damit die SDGs nicht nur als schicker Titel dastehen, sondern tatsächlich umgesetzt werden und den Dialog zwischen Ländern des sogenannten globalen Norden und Südens ermöglichen.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
In meinem Einsatz werde ich die HAART-Organisation im Bereich Projektmanagement und Kommunikation unterstützen. Bei der Stelle handelt es sich um das Nachhaltigkeitsziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich im Rahmen des SDG-Internships mache und anschließend in mein Leben einbringen kann.

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Greta Dobetsberger

Einsatzland: Senegal
Einsatz: Unterstützung für Entwicklung von Kleinunternehmen CAREM
SDG: SDG 13 – Climate Action

Greta studiert Forstwirtschaft an der BOKU und Geographie an der Universität Wien. Dabei interessieren sie vor allem die Themen (nachhaltige) Ressourcennutzung, Chancengleichheit, Geopolitik und Migration. Nach längerem Freiwilligeneinsatz in Togo, Mitarbeit am Centre for Development Research der BOKU und Übersetzungstätigkeit in Lesbos wurde sie darin noch einmal bestärkt und Interesse geweckt, in der Entwicklungszusammenarbeit tätig zu werden.

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Speziell interessiert mich der Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekt im Bereich Entwicklung. Dabei ist auch der Begriff „Entwicklungszusammenarbeit“, wie es im Allgemeinen verstanden wird, zu hinterfragen, da wohl jedes Land der Welt in diesem Bereich die eine oder andere innovative Idee mitbringt. Wie man für zukünftige Generationen ein lebenswertes Umfeld schaffen kann, in dem man nicht ständig auf die Fehler der Vergangenheit stößt, ist dabei der Kernpunkt.

Wieso hast du dich für die Stelle „Unterstützung für Entwicklung von Kleinunternehmen CAREM“ in Senegal beworben?
Aufgrund meines Studiums und meiner Tätigkeit in Togo sowie jetzt am Centre for Development Research der BOKU, ist das Thema des Praktikums äußerst relevant für mich. Zu lernen und Ideen auszutauschen wird ein wichtiger Punkt im Praktikum sein. Perfekt für mich, da ich den Diskurs liebe!

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Ich war nie in Senegal, hatte jedoch schon länger vor, das Herz (oder eines der vielen Herzen) Westafrikas zu bereisen. Ich reise gerne, jedoch meist, um auch länger zu bleiben und einer Tätigkeit nachzugehen. Bisher war ich mehrere Male in Togo, sowie in Benin und habe auch ein weiteres Praktikum in Kenia, Ostafrika geplant.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Die SDGs bilden (fast) alles ab, was ein gutes Miteinander auf dem Erdball ausmacht. Insofern sind die erwähnten Themen eigentlich für jeden relevant. Für mich sind die SDGs insofern wichtig, da sie im Gegensatz zu den MDGs aufzeigen, dass kein Land der Welt alle Punkte erfüllt hat und sie Menschen in z.B. Europa oder Nordamerika näherbringen, dass Entwicklung nie endet und auch Industrieländer Entwicklungsländer sind. Weiters wichtig ist für mich, dass Gerechtigkeit und Gleichberechtigung behandelt werden und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielt.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Ich glaube es gibt kaum ein Projekt, das nicht in irgendeiner Art und Weise mit allen SDGs etwas zu tun hat, jedoch wird in meinem Einsatz besonders das SDG Climate Action hervorgehoben.

 

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Teresa Engelhart

Einsatzland: Uganda
Einsatz: Supporting the Women’s Network (UWONET) in the area of External and Internal Communication
SDG: SDG 5 – Gender Equality

Teresa studiert den Master Internationale Entwicklung an der Uni Wien, als Freiwillige war sie bereits in Projekten in Südindien und im Nordvietnam involviert. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Fragen sozialer Gerechtigkeit, gesellschaftspolitischen Anliegen und Gender Equality. Durch die praktische Erfahrung als Intern bei UWONET hofft sie auf hilfreiche Inputs, um auch weiterhin für ein nachhaltiges, solidarisches Miteinander arbeiten zu können.

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Die EZA sehe ich als mögliches Instrument, Fragen globaler Ungleichheit und struktureller Benachteiligung aufzuarbeiten und Lebensrealitäten von Menschen gezielt zu verbessern. Mein Studium lehrt mir einen kritischen Blick auf internationale Beziehungen und Zusammenhänge, jetzt freue ich mich über praktische Einblicke in die Arbeit der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Es ist mein Wunsch, unsere Welt solidarisch und nachhaltig mitzugestalten.

Wieso hast du dich für die Stelle XY in Lanzu XY beworben?
Ich habe mich bereits während meines freiwilligen sozialen Jahres in Südindien und anschließend im Studium mit gender-basierter Gewalt und struktureller Benachteiligung von Frauen* auseinandergesetzt. Deshalb wollte ich besonders zum SDG 5 – Gender Equality oder 10 – Reduced Inequalities arbeiten. UWONET in Kampala, Uganda, ist ein Frauennetzwerk, dass sich genau mit diesen Thematiken auseinandersetzt.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Dies wird mein erster Aufenthalt in Uganda und generell in Afrika. Bisher war ich in Projekten in Südindien und im Nordvietnam involviert, beides sehr spannende, sehr unterschiedliche und lehrreiche Erfahrungen, die mich bis heute prägen. Jetzt bin ich gespannt, welche Eindrücke und Erfahrungen ich aus Kampala mitnehmen werde.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Die SDGs sehe ich als nützliches Instrument, unsere Welt nachhaltiger und solidarischer zu gestalten. Da erstmals Länder des globalen Nordens UND des globalen Südens adressiert werden, sehe ich in den 17 Zielen tatsächlich eine Möglichkeit, globale Veränderungen zu erzielen. Die Agenda soll bis 2030 umgesetzt werden, also jetzt oder nie. Das SDG-Internship bietet eine interessante Möglichkeit, die Arbeit von Organisationen in der EZA kennenzulernen und diese Erfahrungen auch in meinem weitern Leben umzusetzen.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Ich werde bei UWONET, einem Frauennetzwerk in Kampala, Uganda, mitarbeiten. Es handelt sich bei der Stelle um das Ziel 5 zu Gender Equality. Ich habe mich bereits intensiv mit struktureller Benachteiligung und intersektionaler Diskriminierung auseinandergesetzt und hoffe, während meiner Zeit bei UWONET viel aus der Praxis dazulernen zu können. Für die Zukunft wünsche mir ein faires und gleichberechtigtes Miteinander von Mensch und Natur.

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Vanessa Scheungraber

Einsatzland: Uganda
Einsatz: Supporting the HORIZONT3000 Enabling Rural Innovation East Africa Project
SDG: SDG 8 – Decent Work and Economic Growth

Vanessa hat den Bachelor „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ abgeschlossen und studiert nun den Master „Natural Resource Management and Ecological Engineering“ in Wien. 2018 verbrachte sie 3 Monate in Nigeria an der University of Benin. Nebenbei engagiert sie sich ehrenamtlich für einen Studierendenverein und im Tierheim.

 

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Mich interessiert besonders an der Entwicklungszusammenarbeit, dass eben diese Länder noch in der Entwicklung sind und sie dadurch nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken von Anfang an in ihre Entwicklung integrieren können und somit vielleicht eines Tages ein Vorbild für andere Länder sein können. Ich sehe Entwicklungszusammenarbeit als Chance zu einem besseren Leben auf dem und für den Planeten beizutragen.

Wieso hast du dich für die Stelle ERI-Projekt in Uganda beworben?
Ich habe mich für das ERI-Projekt in Uganda beworben, da mir Umwelt und Umweltschutz ein wichtiges Anliegen ist und ich in diesem Projekt durch Zusammenarbeit mit Kleinbauerngruppen in diesem Bereich arbeiten kann. Mich interessiert besonders der partizipative Ansatz dieses Projekts.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Meine einzige Erfahrung in Afrika beruht auf einem 3-Monatigen Aufenthalt in Nigeria. Sonstige Reiseerfahrung habe ich in Ecuador und Kolumbien gesammelt, wo ich einen Monat alleine gereist bin sowie diverse Länder in Europa, Süd-Ost-Asien und in Kanada.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
An den SDGs gefällt mir, dass sie universal anzuwenden sind. Das heißt sowohl in den Ländern des globalen Südens als auch in den Ländern des globalen Nordens. Ich hoffe, dass dadurch auch in den sogenannten Industrieländern Diskussionen angeregt werden, wie das Leben der Bürger dort, als auch die Lebens- und Umweltqualität verbessert werden kann und werden muss.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Bei meinem Projekt wird das SDG 8 „Decent Work and Economic Growth“ adressiert. In Uganda selbst gibt es aber noch weitere Projekte, die die SDGs 3, 4 , 5 und 10 adressieren.

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Selin Baran

Einsatzland: Nicaragua
Einsatz: Unterstützung der Sozialkommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit
SDG: SDG XX –

Die gebürtige Oberösterreicherin, Selin Baran, studiert seit 2015 IBWL an der WU in Wien und befindet sich derzeit am Ende ihres Bachelorstudiums. Damit ist sie wohl mit unter den jüngsten der diesjährigen SDG PraktikantInnen. Ihr Interesse an dem Projekt in Nicaragua begründet sie vor allem auf ihrer Leidenschaft für das Kennenlernen diverser Kulturen und Sprachen. Ihre Freizeit gestaltet Selin mit sportlichen und sozialen Aktivitäten, die sie am liebsten mit ihren Freunden ausübt. Darunter fallen vor allem ihre Hobbies wie das Tanzen, Konzerte besuchen, und je nach Wetterlage das Snowboarden oder Longboarden. An ruhigeren Tagen begnügt sie sich auch gerne mit einer spannenden Lektüre und guter Musik im Park oder im Café.

 

Was interessierst dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
An der Entwicklungsarbeit interessieren mich die verschiedenen Tätigkeiten, die gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und freiwilligen HelferInnen unternommen werden, um die jeweiligen Entwicklungsziele zu erreichen.

Wieso hast du dich für die „Sozialkommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit“ in Nicaragua beworben?
Ich finde die Idee interessant ein Volontariat als Praktikum machen zu können und neben der Alltagserfahrung auch neue Einblicke in den Bereich Sozial- und Öffentlichkeitsarbeit zu bekommen. Der Grund weshalb ich Nicaragua als Einsatzland gewählt habe ist, dass ich bereits Erfahrungen in Südamerika gesammelt habe und jetzt sehr gespannt bin das Land und die Menschen in Zentralamerika näher kennenlernen zu können.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Nein, ich weiß wenig von Nicaragua und deswegen bin auch schon so gespannt was mich alles erwartet. Ich reise generell sehr gerne und versuche auch immer wieder die lokale Mentalität und Kultur so gut wie möglich kennenzulernen. Meine Reiseerfahrungen erstrecken sich von allen möglichen Ländern Europas über Südamerika bis nach Asien.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Ich denke, dass sich jeder ein angenehmes Zusammenleben wünscht und um das zu ermöglichen, ist es notwendig soziale und umweltbelastende Probleme so gut wie möglich zu identifizieren, um zu wissen woran gearbeitet werden muss. Somit kommt man dem Ziel bereits ein Stück näher.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Meine SDGs sind im Bereich der Menschenrechtsverteidigung und dabei stehen vor allem die Indigene Bevölkerung, Bauern, Frauen und junge Menschen im Mittelpunkt, da sie am meisten von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind. Darüber hinaus werden auch Aspekte in Bezug auf Umwelt und Klimawandel adressiert, was gerade mit dem rasant fortschreitenden Klimawandel sehr wichtig ist.

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Alexander Furtner

Einsatzland: Nicaragua
Einsatz: Unterstützung des Wissensmanagementprogramms des Regionalbüros
SDG: SDG 17 – Partnership for the Goals

Alexander Furtner kommt eigentlich aus Niederösterreich, ist aber seit fast zehn Jahren Wahlwiener. Er studiert Internationale Entwicklung an der Uni Wien und Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Über das Praktikum in Nicaragua, will er Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sammeln und seine Kenntnisse über Lateinamerika vertiefen.

 

 

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungsarbeit?
Mich interessiert an der Entwicklungszusammenarbeit vor allem die Art der Zusammenarbeit, also die reale Ausprägung des SDG 17 „Partnership for the Goals“. Nur mit einer wahren weltweiten Partnerschaft können die viel zu lang bestehenden globalen Ungleichheiten beseitigt werden.

Warum hast du dich für die Stelle “Unterstützung des Wissensmanagementprogramms des Regionalbüros” in Nicaragua gemeldet?
Ich habe mich für die Stelle im Wissensmanagementprogramm in Nicaragua beworben, weil das Teilen von Erfahrungen und das voneinander Lernen ein essenzieller Faktor für eine gut und nachhaltig funktionierende Entwicklungszusammenarbeit ist.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Nicaragua kenne ich per se noch nicht. Ich war aber schon mehrere Monate in Lateinamerika unterwegs. Mich fasziniert die reichhaltige Geschichte, die facettenreiche Natur und die Vielfalt an unterschiedlichen Menschen. Ich denke gerade Nicaragua hat hier viel zu bieten.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Ich denke die SDGs sollten allen Menschen wichtig sein. Sie sind der Beweis, dass es auf globaler Ebene, zumindest konzeptuell, doch möglich ist gemeinsam einen Plan für eine gute Zukunft für alle zu schmieden. Wenn wir es nicht schaffen an einem Strang zu ziehen, können wir globale Herausforderungen nicht meistern.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
Mein Einsatz dreht sich speziell um das SDG Ziel 17 „Partnership for the Goals“. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe, einerseits zwischen globaler Peripherie und Zentrum, andererseits auch von der lokalen bis zur globalen Ebene, sehe ich als Grundvoraussetzung, um die anderen 16 Ziele zu erreichen.

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