Sina Aping

Einsatzland: Kenia
Einsatz: Supporting HAART in Project Management and Communication
SDG: SDG 8 – Decent Work and Economic Growth

Sina Aping studiert im Master Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Bereits in ihrem Bachelor der Kultur- und Sozialanthropologie legte sie einen Schwerpunkt auf Entwicklungszusammenarbeit. Mehrere Auslandsaufenthalte sowie ein eigenständig organisiertes Auslandspraktikum in Barranquilla, Kolumbien prägen ihre Laufbahn. Im Rahmen des Studiums setzt sie sich vor allem mit Themen sozialer Ungleichheit mit Fokus auf kritischer Migrations- und Rassismusforschung sowie intersektionalen Ansätzen auseinander.

 

Was interessiert dich speziell an der Entwicklungszusammenarbeit?
Die Möglichkeiten der EZA u.a. als Instrument zur Bekämpfung sozialer Ungleichheiten auf internationaler Ebene zu dienen, brachte mich zum Studium der Internationalen Entwicklung. Den Dialog zwischen Akteur*innen verschiedener Ebenen des globalen Nordens und Südens, insbesondere die Beziehungen zwischen sogenannten Gebern und „Entwicklungs“ländern bzw. Institutionen und NGOs, erachte ich als zentrale und wichtige Herausforderung unserer Zeit. Den kritischen Zugang, der mir während des Studiums vermittelt wurde, sehe ich dabei als sehr nützlich an.

Wieso hast du dich für die Stelle „Supporting HAART in Project Management and Communication“ in Land Kenia beworben?
Das HAART Projekt in Nairobi, Kenia, hat mich auf Anhieb angesprochen. Die Projektziele, moderne Sklaverei in Ostafrika zu bekämpfen und ein Bewusstsein gegenüber Menschenhandel zu schaffen, erscheinen mir höchst relevant. Ich bin sehr interessiert daran, mich näher damit zu beschäftigen und in die Arbeit einzubringen. Da ich mich in meinem Studium u.a. mit Migrationsfragen beschäftige und auch unter Berücksichtigung der fortwährenden Aktualität dieser Themen mit vermehrtem Fokus auf den afrikanischen Kontinent, bin ich sehr daran interessiert, praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

Kennst du das Land schon, wenn ja warum, wenn nein bisherige Reiseerfahrungen?
Bisher habe ich keinerlei eigene Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent gemacht und bin deshalb sehr gespannt und freue mich auf meinen Aufenthalt in Nairobi. Vor ein paar Jahren habe ich eher den südamerikanischen Kontinent, vor allem 3 Monate Praktikum in Kolumbien und Teile Asiens bereist.

Warum sind dir die SDGs wichtig?
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung könnten meiner Meinung nach als nützliches politisches Instrument dienen, um unsere gemeinsame Welt ein Stück verändern zu können. Bei meinem Praktikum, bei VENRO (Dachverband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe), habe ich im „Projekt 2030“ mitgearbeitet. Das Projekt befasst sich mit der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) durch NGOs und der deutschen Regierung. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es mehr bedarf, damit die SDGs nicht nur als schicker Titel dastehen, sondern tatsächlich umgesetzt werden und den Dialog zwischen Ländern des sogenannten globalen Norden und Südens ermöglichen.

Welches SDG wird in deinem Einsatz adressiert?
In meinem Einsatz werde ich die HAART-Organisation im Bereich Projektmanagement und Kommunikation unterstützen. Bei der Stelle handelt es sich um das Nachhaltigkeitsziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich im Rahmen des SDG-Internships mache und anschließend in mein Leben einbringen kann.

No Comments

Post a Comment